Mein kleiner Bericht für die lieben Leuts daheim...

Monday, August 28, 2006

Die Arbeit beginnt....

Heute waren die ersten Vorlesungen. Die Arbeit beginnt also :-)

Vorangegangen war letztes Wochenende erstmal der Einzug von Allan. Allan ist 19 und studiert an der gleichen Uni wie ich "Business" and "Pilot". Sehr entspanntes und nettes kleines Kraftpacket. Spielte in der Highschool Football (running back) und legt mal kurz ne 10.7 auf hundert meter hin...Leider hatte er aber vor kurzem n Kreuzbandriss, also auch n halber Invalider :-)



Letzten Dienstag hat dann die Orientation begonnen. Zuerst die International Orientation wo ich gleich mal Philipp kennengelernt hab. Er studiert in Bremen und kommt ursprünglich aus, obacht, Degerloch (ist in Stuttgart). Wie klein die Welt doch immer wieder ist. Dazu gibts hier noch ganz viel Franzosen...Lern also auch noch Französisch nebenher!


(Philipp, Anne, Mathieu)

Mit Anne, Mathieu und Philipp hab ich dann den ganzen Orientation Prozess über mich ergehen lassen. War von Mittwoch bis Freitag. War sehr viel Organisatorisch aber auch extrem viel Witziges...für uns...die ganzen anderen Leuts sahen alle immer sehr gestresst aus. Vor allem diese Ami-typischen Zeremonien waren für uns sehr interessant und ungewohnt. Glaub zum Unistart gibt es in ganz Amerika mindestens 10000 weltbeste Unis und an jeder die absolut besten Student...Motivation...Tschakka!!!
Wir hatten echt sehr viel Spaß. Ist schon witzig, wenn die hypernervösen Eltern hier ihre 18 jährigen Kids abliefern. Und das Schöne ist: Man kann direkt neben ihnen stehen und auf schwäbisch über sie ablästern...hihi...sehr vieeeeeeeeeeeeeel Spaß :-)

Natürlich repräsentieren wir unser Heimatland nur von der besten Seite!!



Als ich auch son Bild mit der Unifahne machen wollte wäre diese fast am Boden zerschellt...das hätte wohl die sofortige Ausreise aus den USA bedeutet...Glück gehabt :-)

Philip, Anne und Mathieu wohnen in einem der vielen Wohnheime hier. Zum Glück hab ich das net gemacht. Die sind total hässlich und kalt und man wohnt mindestens zu zweit in einem Zimmer. Die Anne hats ganz schlimm erwischt. 8 Mädels in einem Raum...ich geb denen noch so 2 Wochen, dann gibts den ersten Zickenkrieg und n Erdbeben, das man bestimmt noch in Deutschland spürt.

Ach ja, Ernährung :-) Am ersten Tag der Orientation gabs Brownies. Von so ner International-Betreuerin selbst gemacht...Also, beim besten Willen!! Wenn man da einen gegessen hat, hat man glaub n Pfund Butter und n Kilo Zucker gegessen...unglaublich. Aber ich habs durchgezogen! Man muss sich ja anpassen!!
Übrigens kommen hier auf nen richtigen Burger auch Chips. Sonst wärs wahrscheinlich zu gesund !?!



Abgerundet wurde die Orientation durch ne kleine "Feier". Wobei Feier das falsche Wort ist. Wir hatten alle ne geile Party erwartet. Aber s war mehr so n lustiges beisammensein. Das Highlight war dann aber noch der Baley Flop Contest (Bauchplatscher). Wasn Spaß. Der Höhepunkt war "Fritz". Ein schätzungsweise 300 Pfund schwerer Ami, der die Menge zum toben brachte. Sehr lustig. Allein das Geräusch tut weh :-)

Am Wochenende waren dann noch Fabo's Eltern zu Besuch. War sehr nett und seine Mutter hat uns mit guten deutschen Weißwürsten und Nürnbergern versorgt. Sehr schön.






So diesen Montag gings dann morgens gleich um 8 mit den Vorlesungen los. Mein Stundenplan ist recht bescheiden. Jeden Tag 2 Vorlesungen. und jeden Tag um 8 bzw 8:15. Kein Morgensurfen möglich :-( Blöd!
Vom Vorlesungsstoff hab ich noch net viel mitbekommen. War bisher nur Begrüßung und son Zeugs. Aber ein Prof hats mir sehr angetan. Ein Chinese...Unglaublich schwer verständlich...und er stottert...Bestimmt ein Bruder vom Dr. Mok (Prof in Stuttgart, der kaum Deutsch kann). Ich guck mal ob ich n Soundmitschnitt hinkrieg...

Der Ablauf der Vorlesungen unterscheidet sich hier total von dem in Deutschland. So im Schnitt sitzen wir zu zehnt im Zimmerchen. Zu meiner Überraschung mit erstaunlich vielen Frauen. Anwesenheit ist so gut wie Pflicht. Wenn man mehr als 3 mal fehlt bekommt man Notenabzug. Die Noten werden übers ganze Semerster verteilt gemacht. So setzt sich zum Beispiel eine Endnote aus 25% Exam 1, 25 Exam 2, 30% Final Exam und 20% Presentation oder so zusammen. Ist aber bei jedem Prof anders. So bisschen wie in der Schule bei uns. Nix mehr mit Schlafen, Telefonieren, Reden... :-(
Auf jeden Fall muss man währrend dem Semester gut Mitarbeiten um ne anständige Note zu kriegen. Dafür ist man dann halt auch nach Ende des Semesters fertig und hat frei. Nicht so wie bei uns. Wleches System für mich besser ist wird sich ja in den nächsten Monaten zeigen...Jetzt heißts erst mal Gas geben!!

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